Jun 08

TSV Lenne – FC Preussen Hameln 3:6 (2:3)

Volle Hütte in Lenne – vor rund 650 Zuschauer lieferten sich der TSV Lenne und der FC Preussen Hameln ein munteres Spiel, welches letztlich mit 3:6 an den Vizemeister der Kreisliga Hameln-Pyrmont ging. Das Duell der Torjäger zwischen Sebastian Latowski und Edward Urich konnte der Preusse mit 4:2 für sich entscheiden.

„Ich bin trotz des Ergebnisses total stolz auf meine Jungs. Wir haben eine Bombenpartie gemacht und sind nach Nackenschlägen immer wieder zurück ins Spiel gekommen. Von Preussen war ich spielerisch etwas enttäuscht. Sie haben viel mit langen Bälle auf Latowski gearbeitet, was heute aber gegen uns gereicht hat. Erst als wir aufgemacht haben, haben sie spielerisch mehr gezeigt. Alles in allem wäre heute Remis gerecht gewesen, aber wir haben uns um dieses durch individuelle Fehler selbst gebracht“, berichtet TSV-Trainer Martin Flenter, dessen Mannschaft sich nach dem Schlusspfiff zurecht von den vielen Zuschauern feiern ließ. „Das Publikum in Lenne ist einfach der Wahnsinn und einmalig“, bedankt sich Flenter zugleich für die Unterstützung.

Für viele überraschend ersetzte Florian Beineke, der bei Lenne in der Saison durchweg in der Offensive ein Aktivposten war, den verletzten Steffen Schaper in der Innenverteidigung. Zu Beginn des Spiels war Preussen um Ballbesitz bemüht, doch Lenne hatte die Chancen. Nach zwei Minuten war Edward Urich nach einem Solo nur von Keeper Frederik Quindt zu stoppen. Sechs Minuten später folgte die nächste Gelegenheit für Lenne. Frederik Quindt ließ einen Freistoß von Marc Hasslinger prallen, sodass der Ball in den Füßen von Edward Urich landete. Urich machte den Ball fest und setzte zu einem Chipball an, welcher knapp am langen Pfosten vorbei ging. Mit Urich kamen die Preussen, die im Abwehrverbund in der Anfangsphase nicht griffig genug agierten, in der ersten Halbzeit nicht zurecht. In der 12. Spielminute folgte vom Torjäger ein Schuss aus der zweiten Reihe, der über die Latte rauschte.

In der 16. Minute folgte für den TSV Lenne dann aber die Dusche. Nach einem langen Ball in die Spitze war Sebastian Latowski das erste Mal zur Stelle. Er gab dem Spielgerät mit dem Kopf die entscheidende Richtungsänderung. Maximilian Verwohlt war noch am Ball dran, doch konnte er das 0:1 nicht mehr verhindern. Lenne steckte nicht auf und kam in der Folgezeit zu weiteren Chancen. Wenig später versuchte es Niclas Mönkemeyer aus der Distanz. In der 20. Minute scheiterte Edward Urich erneut an Frederik Quindt und auch Lars Proske kam nur eine Zeigerumdrehung später zum Abschluss und setzte den Ball über das Tor. In der 24. Spielminute kam es zur Edward Urich Show. Nach einem langen Ball war der Ball an der Außenlinie eigentlich schon tot, doch Urich zog von außen nach innen, ließ dabei drei Gegenspieler aussteigen und vollstreckte zum 1:1. Und auch den angekündigten Flick-Flack ließ er sich nicht nehmen.

In der 38. Minute legte Latowski den nächsten sehenswerten Treffer nach. Fabio Mercia spielte einen langen Ball auf Sebastian Latowski, der es in der Folgezeit einfach technisch perfekt machte. Er nahm das Spielgerät stark an und mit, drehte sich und feuerte den Ball unhaltbar zum 1:2 in den Winkel. Sturmpartner Maximilian Magerkurth erhöhte in der 40. Minute nach einem Stellungfehler auf 1:3. Özkan Ünsal schickte Sebastian Latowski erneut auf die Reise, doch diesmal schoss er am Tor vorbei. Kurz vor dem Halbzeitpfiff kam der TSV ins Spiel zurück. Nach einem langen Ball von Lars Proske hatte kein Preusse die Rechnung mit Niclas Mönkemeyer gemacht, der aus kurzer Distanz den Treffer zum 2:3-Halbzeitstand erzielte.

Die zweite Halbzeit begann mit einer strittigen Schiedsrichterentscheidung, bei der Preussen Hameln einen indirekten Freistoß aus 10 Metern zugesprochen bekam. Der Ball wurde auf Latowski zurückgelegt, doch diesmal schoss er diesen über das Tor. Nach einer guten Stunde ertönte nach einem Foul von Lars Proske ein Elfmeterpfiff für die Gäste. Niclas-Max Meyer trat an und verwandelte zum 2:4. In der Folgezeit folgten weitere Chancen für die Preussen. Maximilian Magerkurth traf den Pfosten und nach einem Freistoß von Özkan Ünsal köpfte Sebastian Latowski den Ball über den Querbalken.

In der 71. Minute machte es der Torjäger im Diensten der Hamelner schließlich besser. Diesmal setzte Latowski nach einem Freistoß von Özkan Ünsal den Ball in die Maschen – 2:5. In der 76. Minute meldete sich der TSV Lenne ein weiteres Mal zurück in die Partie. Edward Urich markierte mit einem wuchtigen Kopfball ins lange Eck das 3:5. In der 86. Minute wäre es fast noch einmal spannend geworden. Nach einem Freistoß von Simon Vatterott setzte Urich das Spielgerät an die Latte. Lenne machte auf und dies nutzten die Preussen zum 3:6-Endstand eiskalt aus. Fabio Mercia spielte quer auf Latowski, der seinen Viererpack schnürte.

Im obligatorischen Elfmeterschießen scheiterten Niclas Mönkemeyer und Florian Beineke, während die Preussen die Nerven behielten und letztlich mit 3:4 als Sieger hervorgingen.

Text: www.meine-fankurve.de

Mai 31

Ausblick auf die Relegation!

Trotz einer extrem schwachen Rückrunde hat es die Flenter-Elf am letzten Spieltag selbst in der Hand gehabt und diese Chance mit dem Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten, TuSpo Grünenplan, auch genutzt! Somit geht die Saison der Lenner Löwen in die Verlängerung.

In genau einer Woche, am 7. Juni um 19:00 Uhr, bitten die Lenner Löwen den wiedererstarkten FC Preußen Hameln im Lenner Sandkuhlenstadion zum Tanz.
Preußen Hameln? Da sollte es schon bei vielen klingeln – ein Verein (damals noch Spielvereinigung Preußen 07 Hameln e.V.), der schon viel durchgemacht hat und in der Saison 2009/10 noch in der fünfthöchsten deutschen Spielklasse zu Hause war. Die Preußen stiegen im Jahr 2008 mit einem Punkt Vorsprung als Landesliga-Meister in die Oberliga Niedersachsen auf, ehe am Ende der Saison 2009/10 der Abstieg in die Landesliga besiegelt war. Der Abstieg war dabei das kleinste Übel, denn finanzielle Probleme sorgten letztendlich dafür, dass der Verein am 8. September 2010 die erste Mannschaft vom Spielbetrieb zurückzog. Wenig später ging der Verein dann in ein Insolvenzverfahren.
Am 6. Oktober 2010 wurde ein neuer Verein mit dem Namen Fußball-Club Preussen Hameln 07 e.V. gegründet. Die erste Mannschaft wurde auf Anhieb Meister der 3. Kreisklasse und spielte ab dem Jahr 2011 in der 2. Kreisklasse. Im Mai 2015 erfolgte der Aufstieg in die 1. Kreisklasse, dem ein Jahr später der Aufstieg in die Kreisliga Hameln-Pyrmont folgte. Dieses Jahr schafften die Preußen dann den 2. Tabellenplatz in der Kreisliga Hameln/Pyrmont, drei Punkte hinter Meister SV Eintracht Afferde. Ein besonderes Augenmerk sollte die Lenner Defensive auf den Preußen Sebastian Latowski werfen, der sich in dieser Saison mit 24 Treffern und fünf Toren Vorsprung die Torjägerkanone sicherte.

Je nach Spielausgang reisen die Blau-Gelben dann am 10. oder 13. Juni in Richtung Hildesheim zum SV Blau-Weiß Neuhof. Auch bei den sogenannten „Kirschen“ handelt es sich um einen Verein, der noch vor ein paar Jahren in der Landesliga Hannover gespielt hat. Der langjährige Bezirksligist schaffte in der Saison 2013/14 als Meister mit acht Punkten Vorsprung den Sprung in die Landesliga, schaffte im Folgejahr aber nicht den Klassenerhalt und stieg mit vier Punkten Rückstand auf das rettende Ufer wieder in die Bezirksliga ab. In den beiden Folgespielzeiten erreichten die Kirschen noch einen guten fünften Tabellenplatz, ehe in dieser Saison der Absturz auf den Relegationsplatz folgte. Zwar konnte man am letzten Spieltag den diesjährigen Bezirksliga-Meister aus Tündern überraschenderweise mit 4:1 bezwingen und sich so die Hoffnungen auf den direkten Klassenverbleib erwahren. Zerschlugen wurden diese Hoffnungen dann allerdings von der  SSG Halvestorf/Herkendorf mit einem Last-Minute-Sieg über den TSV Bisperode. Punktgleich, aber mit dem schlechteren Torverhältnis müssen nun also die Kirschen in der Relegation ran.

Es warten also zwei schwere Brocken auf unsere Blau-Gelben, die bei diesen Spielen wieder auf die grandiose und lautstarke Unterstützung der Lenner Zuschauer hofft. Jeder weiß, dass mit den Lenner Zuschauer im Rücken alles möglich ist – also auf in die Sandkuhle und ab nach Neuhof!

Mai 31

TSV Lenne – TuSpo Grünenplan 2:1 (2:0)

Nun also doch der TSV Lenne! Nachdem es lange Zeit danach aussah, als würde der TSV Lenne die Meisterschaft in die Sandkuhle holen und sie die dafür nötigen Punkte bei vermeintlich schwächeren Mannschaften liegen ließen, konnten sie die Saison mit der Relegation retten, wo sie mit dem FC Preußen-Hameln und dem SV B-W Neuhof um den Aufstieg in die Bezirksliga kämpfen werden.

Für den Einzug in die Relegation mussten sie allerdings am heutigen Sonntagnachmittag einen Sieg gegen den Tabellenzweiten, den TuSpo Grünenplan einfahren. Grünenplan wäre bei einem Remis durch. In der Lenner Sandkuhle war für die Mannschaft von Karsten Tute allerdings nicht zu holen. Bereits in der ersten Halbzeit stellten Marc Hasslinger (13.) und Björn Bettermann (34.) die Weichen auf Sieg. Grünenplan konnte in der Schlussphase nur noch durch Sascha Fricke (78.) verkürzen. Kurz vor Schluss holte sich Lennes Björn Bettermann die gelb-rote Karte ab.

„Schade, dass es mit der Relegation nicht geklappt hat, aber wir wissen, dass wir eine starke Serie gespielt haben. Das gesamte Umfeld ist stolz auf die Truppe. Leider hat es heute nicht gereicht. Lenne hat es aus ihrer Sicht gut gemacht und aus dem nichts zwei Tore erzielt. Wir haben das Spiel kontrolliert und auch in den Zweikämpfen voll gegen gehalten, leider fehlte im Anschluss etwas das Glück. Für uns geht die Welt nicht unter. Wir wünschen Lenne viel Glück in der Relegation“, ist TuSpo-Trainer Karsten Tute trotz der Niederlage und des Verpassen der Relegation stolz auf sein Team.

Text: www.meine-fankurve.de

Mai 28

Leichtathletikevent 2017!

Mai 11

A-Junioren halten Abstiegskampf weiter offen!

Unsere A-Junioren konnten auch in den letzten beiden Spielen ihren positiven Trend fortsetzen und machen sich nach wie vor berechtigte Hoffnungen, ihr großes Ziel -den Nichtabstieg in der Bezirksliga- zu erreichen.

Am 29.04 gastierte zunächst die SSG Halvestorf/Herkendorf im Sandkuhlenstadion, welche im unteren Tabellenmittelfeld steht und das Hinspiel nach einer schwachen Leistung unserer Jungs deutlich mit 5-1 für sich entschied. Im Rückspiel legte unsere Elf jedoch eine wesentlich bessere Einstellung an den Tag und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. In der 37. Minute war es schließlich Loris Nolte, der uns nach einer guten Anfangsphase mit einem platzierten Freistoß in Führung brachte. Danach hatte der Gast aus Halvestorf etwas mehr Spielanteile, zwingende Torchancen waren aufgrund einer kompakten Defensivleistung aber Mangelware. In der 62. Minute war es schließlich Kilian Nolte, der einen schnell vorgetragenen Konter zum 2-0 abschloss und somit für den insgesamt verdienten Heimsieg sorgte.

Am 04.05 empfingen unsere Jungs dann den Tabellenfünften der JSG Tündern/Afferde/Hilligsfeld, welche im Hinspiel im Februar diesen Jahres etwas glücklich mit 2-1 geschlagen werden konnte. Trotz des krankheitsbedingt kurzfristigen Ausfalls unseres Kapitäns Cedrik Suchy ging es ähnlich wie im Hinspiel äußerst eng zu. Der Gast war die feldüberlegene Mannschaft, dicke Torchancen waren mit Ausnahme eines Pfostenschusses aber äußerst selten, da die Mannschaft defensiv eine gute Leistung abrief. Auch wenn es in der Offensive nur selten sehenswerte Entlastungsangriffe gab, stand am Ende ein 0-0, welches im Hinblick auf die Defensivleistung eben auch nicht unverdient war.

Nach acht Punkten aus den letzten vier Spielen und drei aufeinanderfolgenden Spielen zu Null bleibt unsere Truppe weiterhin den Konkurrenten um den Nichtabstieg, welche zuletzt auch vermehrt Punkten konnten, dicht auf den Fersen. Es ist daher überhaupt nicht unrealistisch, dass der derzeitige 2-Punkte-Rückstand auf den Nichtabstiegsplatz in den drei verbleibenden Spielen gegen Klein Berkel (H), Neuhof (H) und Bad Pyrmont (A) aufgeholt werden kann, die Mannschaft muss dafür jedoch eine ähnliche Einstellung wie in den letzten Wochen an den Tag legen!

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